Thomas Häcker, Gussenstadt

In Gussenstadt war die Heizung für Schule und Rathaus in die Jahre gekommen. Da entwickelte Thomas Häcker den Gedanken, mit einer Hackschnitzelheizung in die Wärmeerzeugung einzusteigen. Schnell wurde jedoch klar: Eine Biogasanlage kann die Wärme günstiger erzeugen. Alleine war ihm das aber eine Nummer zu groß und zwei Abnehmer zu wenig. Die Lösung war eine Genossenschaft, die Nahwärmenetz und Biogasanlage betreiben. Bald waren 28 Landwirte als Betreiber und Lieferanten von Gülle und Mais sowie 85 Bürger für das Nahwärmenetz gefunden. Alle brachten 980.000 Euro Eigenkapital zusammen als Grundlage für eine Ivestition von über 3,5 Mio. Euro für Biogasanlage und Wärmenetz.
 
Text: dlz-Redaktion; Fotos: Philipp Ledényi


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