Erfolg mit „Genießerschweinen“
Für Stephanie Friebel aus dem sächsischen Erlau bei Rochlitz sind Tierwohl und regionale Kreisläufe mehr als nur Lippenbekenntnisse. Als stellvertretende Vorsitzende der Genießergenossenschaft Sachsen steht die 38-Jährige für ein Unternehmen, das eine eigene regionale Wertschöpfungskette aufgebaut hat – von der Haltung über die Schlachtung bis hin zur Vermarktung. Herzstück des Betriebs, der rund 220 ha bewirtschaftet, ist der neue, in seiner Bauweise nahezu einzigartige Tierwohlstall mit 1.760 Aufzucht- und Mastplätzen, in dem Stephanie Friebel den Hut aufhat. Den Schweinen mangelt es hier an nichts: Viel Platz, jede Menge Stroh, Auslauf und Frischluft sorgen für ein maximales Wohlbefinden der Tiere. Das unmittelbar an den Stall grenzende Schlachthaus erspart den Schweinen zudem einen stressigen Transport. Das Futter wird fast komplett selbst angebaut, wobei als Eiweißträger in den Rationen Leinextraktionsschrot aus Ölleinpflanzen genutzt wird, was auch für eine besonders hochwertige Fleischqualität der „Genießerschweine“ sorgt. Hervorzuheben ist vor allem der hohe Gehalt an gesunden Omega-3-Fettsäuren.
Webseite: www.geniessergenossenschaft.de
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