< Zurück

Johann Falter, Pleiskirchen

Gülle ist kein Mist! Was macht man mit dem „Abfall“ seiner Biogasanlage? Die Energie ist draußen, der vergorene Rest lächelt einen an. Johann Falter zeigt, wie man damit Geld verdient. Aus dem Gärrest zaubert er etliche Sorten Naturdünger für Hobbygärtner. Die Wärme der Anlage nutzt er dabei, um die Reste zu Dünger aufzubereiten. Obendrein ist der junge Agrarmanager aus Pleiskirchen …

< Zurück

Wolfram Wiggert, Löffingen (Gewinner)

Bio-Strom aus dem Schwarzwald Rund 500 ha bewirtschaftet der Haslachhof in Löffingen im Schwarzwald. Und das ökologisch. Betriebszweige sind Marktfruchtbau, Mutterkuhhaltung und schließlich die Energieerzeugung. Die Biogasanlage erzeugt umweltfreundlichen Strom und Wärme, ein Teil geht direkt ins städtische Nahwärmenetz. Fast aller Input für die Anlage kommt vom Hof von Wolfram Wiggert. Dabei nutzt er das für die Fruchtfolge notwendige Luzerne-Gras. …

< Zurück

Ludolf von Maltzan, Brodowin

Ein ganzes Dorf packt mit an Solche Geschichten konnte wohl nur die Wende-Zeit in Ostdeutschland schreiben: Genossenschaftsbauern machten aus einer LPG kurzerhand ein Ökodorf. Die Flächen rund um das Dörfchen Brodowin, 70 km nordöstlich von Berlin gelegen, werden seit inzwischen fast 30 Jahren ökologisch bewirtschaftet. Handarbeit wird im Ökodorf Brodowin traditionell großgeschrieben, was 140 Mitarbeitern Lohn und Brot sichert. Der …

< Zurück

Katrin Schütz, Marsberg

Frisch und edel aus dem Sauerland Fleisch vom Wagyu-Rind ist bekanntlich teuer – und kommt neuerdings von Weiden des Sauerlands. Aufzucht und Vermarktung dieser ursprünglich japanischen Rinderrasse hat sich Katrin Schütz auf die Fahnen geschrieben. 2017 startete die studierte Landwirtin zusammen mit ihrem Partner Christoph Willeke unter der Marke „Wagyu Sauerland“ eine eigene Zucht der edlen Tiere. Für kurze Transportwege …

< Zurück

Carolin Dietz, Harthausen

Käse von der Ziegenhütte Mit zwei Zicklein fing alles an. Das war vor zehn Jahren. Heute sausen mehr als 80 Milchziegen durch den Stall von Bioland-Landwirtin Carolin Dietz. Zusammen mit ihrem Mann Alexander bewirtschaftet die 35-jährige Agraringenieurin 120 Hektar Fläche zur Futterbereitung. Außerdem produziert die Familie aus Harthausen auf der Schwäbischen Alb Ziegenmilchprodukte in der eigenen Käserei. Mehrere Auszeichnungen für …

< Zurück

Thomas Riesterer, Münstertal

From-Nose-to-Tail am Berg Der Bioland-Betrieb von Thomas Riesterer hat eine anspruchsvolle Lage – im südlichen Schwarzwald, auf über 1100 Metern. Dort oben bewirtschaftet der Familienvater 60 Hektar Bergland und hält bis zu 100 Weiderinder, die ihr gesamtes Leben auf dem Schindelmatthof verbringen – von der Geburt bis zur Schlachtung. Das Schlachten erledigt der 40-Jährige selbst, der Biobauer ist nämlich gelernter …

< Zurück

Philipp Duelli, Wilhelmsdorf-Pfrungen

Qualität für die Küche Philipp Duelli bietet seinem Kunden traditionelle Küche mit regionalem Rindfleisch an. Der junge Landwirt ist voller Ideen. Er betreibt nicht nur Ackerbau und eine Biogasanlage. Der 27-Jährige hat sich auf die Haltung von Mutterkühen und die Mast von Jungtieren spezialisiert. Dank der Weidehaltung und dem ständigen Einsatz für das Wohl seiner Tiere, kann er seinen Kunden …

< Zurück

Franz Straßer, Mühldorf am Inn

Wer wagt, gewinnt Inmitten von Wiesen und Feldern erstreckt sich der schöne, neu gebaute Hof von Ceres Award-Finalist Franz Straßer aus Mühldorf am Inn. Vor vier Jahren wagte der Landwirt einen großen Schritt: Er gründete einen eigenen Betrieb – inklusive eines modernen Kälberstalls mitten in der bayrischen Landschaft. Heute zieht der Landwirt Qualitätsfresser für Bullenmäster aus der Region auf. Dabei …

< Zurück

Michael Müller, Bad Wurzach

Die Milch macht‘s Milch und Energie erzeugt Michael Müller auf seinem 200-ha-Betrieb in Bad Wurzach im Allgäu. 175 ha davon sind Grünland und Futtergrundlage für 210 Milchkühe der Rasse Braunvieh. Alles auf dem Hof ist Teil eines Kreislaufs: Die Gülle der Kühe vergärt in einer Biogasanlage zu Methan. Aus dem Methan entsteht Strom und Wärme. Der Strom versorgt 250 Familien …

< Zurück

Franz Dorner, St. Gertraud, Österreich

Satter Energiemix Franz Dorner in St. Gertraud in Kärnten hat seine kleine Landwirtschaft kräftig umgekrempelt; von einem Gemischt- zu einem Hähnchenmast-Betrieb. 150.000 Masthähnchen produziert der Kärntener im Jahr. Für die nötige Wärme in der Mast sorgt eine 400-kW-Hackschnitzelheizung, die mit Holz aus seinen 27 ha Wald befeuert wird. Neben der Hähnchenmast ist Franz Dorner Pionier in Sachen Photovoltaik. Schon seit …